Gartengestaltung

Wer einen Garten anlegen oder seine Terrasse begrünen möchte, der sollte sich einige grundsätzliche Punkte überlegen, bevor er mit der Bepflanzung loslegt. Oftmals lohnt es sich, zunächst eine Skizze oder einen Plan zu erstellen. Dies kann man natürlich selber machen, wenn man eine gewisse Begabung dafür hat, es ist aber sehr ratsam, die eigenen Ideen dann auch mit einem Fachmann zu besprechen oder einen solchen auch gleich mit dem Entwurf zu beauftragen.

 

 

Beim Design und bei der Pflanzenauswahl hat man heutzutage ein großes Angebot und gerade auf den Kanarischen Inseln kann man viele exotische Pflanzen im Außenbereich anlegen. Aber die Frage ist, welche Pflanzen passen hier eigentlich richtig hin?

 

Das Klima

Der wichtigste Faktor ist das Klima und welche Pflanzen sich hier wirklich eignen. Wenn die Pflanzen sich im Garten wohlfühlen, dann entwickeln sie sich kräftig, halten Schädlingen stand und strahlen auch positive Energie aus. Entsprechend kann man sich hier dann entspannen, wohlfühlen und Kraft tanken. Die Kanaren liegen im subtropischen Klimagürtel - der Jahresdurchschnitt liegt bei über 18ºC. Durch die Lage im Atlantik ist es auch nachts bzw. im Winter sehr mild. Der Süden der Insel Gran Canaria ist dazu aber noch sehr arid. In manchen Jahren gibt es weniger als 10 Regentage in der gesamten Wintersaison und im Sommer regnet es meist bis zu 6 Monate am Stück überhaupt nicht.

Um die Blätter herum bildet sich in der Luft normalerweise eine kleine Pufferzone mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, die von den ihnen abgegeben wird. Bei warmen und trockenem Wind im Sommer, wird diese Schicht ständig weggeblasen und der Verdunstungsprozess steigt dann stark an. Das ist für viele Pflanzen echter Stress. Hinzu kommt auch noch der Sandstaub, der hier sehr beträchtlich ist, sich auf den Blättern absetzt und die Photosynthese reduziert. Ein anderer wichtiger Faktor ist auch der Salzgehalt in der Luft. Dieses setzt sich dann im Boden ab und kann sich über einen längeren Zeitraum dort auch anreichern, da ein Großteil des Bodenwassers nach oben weg verdunstet und dann das Salz zurücklässt.

 

Der Boden

Allgemein haben die Kanaren sehr bindige Böden, die aufgrund ihres vulkanischen Ursprungs auch sehr mineralreich sind. Diese haben eine sehr hohe Wasserspeicherfähigkeit. Allerdings sind sie auch sehr dicht und lassen wenig Luft an die Wurzeln gelangen. Die Vegetationsschicht ist natürlich lokal unterschiedlich dick, aber meist ist sie auf Gran Canaria nur circa 30 Zentimeter bis einen Meter tief. Darunter kommt dann der vulkanische Fels. Für viele Haus- oder Bungalowbesitzer ist es aber in der Realität auch so, dass ihre Gärten vorwiegend mit Bauschutt und Sand angelegt wurden. Darüber liegt dann oftmals nur eine dünne Erdschicht. Das heißt, wenn man einen Garten anlegen möchte, sollte man beim Boden beginnen und zunächst mal analysieren, was für Voraussetzungen man überhaupt hat. Bei Bedarf sollte man den Boden tauschen und durch eine Substratschicht ersetzen, die dann optimale Bedingungen für die Pflanzen schafft.

Es gibt auch Dünger, die speziell auf das Blütenwachstum ausgerichtet sind, mit Stickstoff dagegen kann man das Wachstum beschleunigen. Falls Sie das Blühen zum Beispiel etwas angepasst an Ihre Aufenthaltszeit optimieren möchten und auch die Kräftigkeit der Pflanzen verbessern wollen, dann sollten Sie sich hier gut informieren und die Gartenpflege und das Düngen auf die natürlichen Pflanzenzyklen abstimmen. Ein erfahrener Gärtner kann hier sehr interessante Resultate erzielen.

Wichtig ist ein ganzheitliches Konzept, das dann möglichst ohne ­Chemie auskommt. Weiße Bungalowwände mit hoher Lichtreflektion und ein gechlorter Pool sind eher Stress für die Pflanzen. Optimal dagegen sind Halbverschattungen (am besten 30% - 50% der Fläche) und Wasserspiele mit Wasserverdunstung, die die Luftfeuchtigkeit erhöhen und so angenehme Bedingungen für die Pflanzen schaffen.

 

 

Der grüne Garten

Wer sehr grüne Gärten liebt, für den gibt es auch gute Nachrichten: Auf den Kanaren kann man viele tropische und sehr schmuckvolle Pflan­zen integrieren. Voraussetzung ist natürlich eine intensive Bewässerung und vorher sollte man sich informieren, welche Pflanzen sich wirklich eignen und welche Bedingungen man vor Ort schaffen sollte. Aufgrund des trockenen Klimas sollte man auf jeden Fall ein automatisches Bewässerungssystem installieren, da die Bewässerung dann von einem Fachmann perfekt dosiert werden kann. Man sollte aber auf gute Qualität setzen und auch einen Filter vor die Anlage setzen, der die Schwebstoffe aus dem Wasser herausholt, bevor sie in die Sprüher gelangen. Dies schützt sowohl vor einer Überwässerung mit überhöhten Kosten als auch vor einer zeit­wei­sen Unterbewässerung, was in kurzer Zeit dazu führen kann, dass die Pflanzen vertrocknen. Man sollte sich auch immer bewusst sein: In nur wenigen Stunden kann man unter Umständen einen langen Prozess bei der Pflanzenpflege völlig zerstören.

Vor allem im Juli und August ist auf den Kanaren Vorsicht geboten: Viele Hausbesitzer sind dann gar nicht vor Ort und es kann ein plötzlicher Calima auftreten. Die Temperaturen können in diesen Monaten in wenigen Stunden plötzlich auf bis zu 45 ºC klettern und die Luftfeuchtigkeit sinkt gleichzeitig auf bis unter 7%. Gerade die trockene Luft sind viele Pflanzen nicht gewohnt. Viele tropische oder Zierpflanzen können dann Schäden erleiden. Der Ratschlag vom erfahrenen Gärtner ist, dass man gerade bei solchen Wetterlagen morgens ordentlich gießen und am späten Nachmittag die Blätter mit Wasser spülen sollte, um den Staub zu entfernen. Vermeiden Sie aber die Bewässerung während der heißen Stunden. Die Sonnenstrahlen können dann für die Pflanzen durch den physikalischen Linseneffekt in den Wassertropfen noch verstärkt werden.

Vor allem Fruchtpflanzen wie Avocados, Mangos, Bananen, Guayabo und Papaya gedeihen bei ausreichender Bewässerung hervorragend und sind auch sehr dekorativ. Die vielleicht effektivste Pflanze ist die Maracuja. Das Rankengewächs gedeiht schon in einem kleinen Topf und nach schon einem halben Jahr kann sie locker 10 - 15 m2 überdachen.

 

Der grüne Garten

Wer sehr grüne Gärten liebt, für den gibt es auch gute Nachrichten: Auf den Kanaren kann man viele tropische und sehr schmuckvolle Pflan­zen integrieren. Voraussetzung ist natürlich eine intensive Bewässerung und vorher sollte man sich informieren, welche Pflanzen sich wirklich eignen und welche Bedingungen man vor Ort schaffen sollte. Aufgrund des trockenen Klimas sollte man auf jeden Fall ein automatisches Bewässerungssystem installieren, da die Bewässerung dann von einem Fachmann perfekt dosiert werden kann. Man sollte aber auf gute Qualität setzen und auch einen Filter vor die Anlage setzen, der die Schwebstoffe aus dem Wasser herausholt, bevor sie in die Sprüher gelangen. Dies schützt sowohl vor einer Überwässerung mit überhöhten Kosten als auch vor einer zeit­wei­sen Unterbewässerung, was in kurzer Zeit dazu führen kann, dass die Pflanzen vertrocknen. Man sollte sich auch immer bewusst sein: In nur wenigen Stunden kann man unter Umständen einen langen Prozess bei der Pflanzenpflege völlig zerstören.

Vor allem im Juli und August ist auf den Kanaren Vorsicht geboten: Viele Hausbesitzer sind dann gar nicht vor Ort und es kann ein plötzlicher Calima auftreten. Die Temperaturen können in diesen Monaten in wenigen Stunden plötzlich auf bis zu 45 ºC klettern und die Luftfeuchtigkeit sinkt gleichzeitig auf bis unter 7%. Gerade die trockene Luft sind viele Pflanzen nicht gewohnt. Viele tropische oder Zierpflanzen können dann Schäden erleiden. Der Ratschlag vom erfahrenen Gärtner ist, dass man gerade bei solchen Wetterlagen morgens ordentlich gießen und am späten Nachmittag die Blätter mit Wasser spülen sollte, um den Staub zu entfernen. Vermeiden Sie aber die Bewässerung während der heißen Stunden. Die Sonnenstrahlen können dann für die Pflanzen durch den physikalischen Linseneffekt in den Wassertropfen noch verstärkt werden.

Vor allem Fruchtpflanzen wie Avocados, Mangos, Bananen, Guayabo und Papaya gedeihen bei ausreichender Bewässerung hervorragend und sind auch sehr dekorativ. Die vielleicht effektivste Pflanze ist die Maracuja. Das Rankengewächs gedeiht schon in einem kleinen Topf und nach schon einem halben Jahr kann sie locker 10 - 15 m2 überdachen.

 

 

Der angepasste Garten

Ein besonderer Reiz sind auch Gärten mit einheimischen Pflanzen. Die Kanaren bieten hier eine ganze Menge an dekorativen Vertretern. Allerdings müssen Pflanzen, die eigentlich in den Bergen und/oder an der feuchteren Nordküste der Insel beheimatet sind, sich nicht unbedingt im sonnigen und trockenen Süden wohlfühlen. Das heißt, sie sollten dann ein Mikroklima schaffen, sodass die Pflanzen sich hier wohlfühlen können. Auf den Inseln gibt es beispielsweise viele Dickblattgewächse, Drachenbäume, Weihnachtsstern, Wolfsmilchgewächse und auch die dekorative, aber sehr große Kanarenpalme.

Alternativ zum Rasen können Sie in die Zwischenräume dann auch einen Bodendecker wie den kanarischen Strandflieder oder den südafrikanischen Bálsamo de Canudo anbringen oder eine Stein- bzw. Picónschicht anordnen, um die Verdunstung zu reduzieren bzw. auch zur Dekoration. Als Trennschicht kann man darunter noch ein feines Bändchengewebe legen. Ergänzen können Sie solch einen Garten etwa noch mit Kakteen, Eu­phor­bia, Aga­ven, Aloe Vera und weiteren Trockengewächsen. Der große Vorteil bei solch einem Garten ist, dass er schon mit sehr wenig Pflege auskommt und auch mal eine längere Trocken- oder Hitzezeit übersteht. Außerdem wirkt solch ein Garten vielleicht etwas karg, aber auf der anderen Seite passt er sich auch sehr harmonisch an das hiesige Landschaftsbild an und gerade diese Harmonie ist sehr reizvoll.

Besonders interessant ist hierbei, dass Sie Pflanzen, die Sie in der freien Natur kaum bemerken, da sie im „Trockenmodus“ vor ihrem steinigen Hintergrund kaum auffallen, schon mit wenig Pflege und etwas Wasser aus ihrem Jungfernschlaf heraus zaubern können und sie präsentieren sich dann auf einmal unheimlich farbenprächtig und saftig. Ein eindrucksvolles Beispiel ist hier zum Beispiel die kanarische Tajinaste, die, gut gepflegt, sich zu einer echten Zierpflanze entpuppt.